Hierbei handelt es sich um nebeneinander bestehende gegenläufige Willensimpulse, die ein entschlossenes Handeln unmöglich machen, wie z.B. Weglaufenwollen/Hierbleibenwollen. Dies kann zur totalen Blockade oder einem Wechsel von Unruhe und Erstarrung führen, begonnene Bewegungen werden unterbrochen und gehen direkt in die Gegenbewegung über. Die Ambitendenz stellt das körperliche Gegenstück zur Ambivalenz dar. Es bestehen enge Zusammenhänge mit der Katalepsie und dem Negativismus. Ambitendenz zählt zu den Antriebsstörungen und kommt bei Depressionen und Schizophrenie vor.