Es gibt organische und nicht-organische Schlafstörungen. Für den Heilpraktiker für Psychotherapie sind die nicht-organischen Schlafstörungen relevant. Die nicht-organischen Schlafstörungen werden in Dyssomnien und Parasomnien differenziert. Bei den Dyssomnien ist der Schlaf in Dauer und Qualität gestört. Hierzu zählen die Insomnie, die Hypersomnie und die Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Parasomnie bezeichnet eine Schlafstörung, die beim Erwachen, beim partiellen Erwachen oder bei Schlafstadienwechseln auftritt, und somit den Schlafprozess unterbricht, aber nicht zu Tagesmüdigkeit und auch nicht zu Ein- oder Durchschlafstörungen führt. Somnambulismus, Pavor nocturnus und Albträume zählen hierzu.