Hierbei handelt es sich um eine andauernde Instabilität der Stimmung mit zahlreichen Perioden von Depression und leicht gehobener Stimmung (Hypomanie), von denen aber keine ausreichend schwer und anhaltend genug ist, um die Kriterien für eine bipolare affektive Störung oder rezidivierende depressive Störung zu erfüllen. Diese Störung kommt häufig bei Verwandten von Patienten mit bipolarer affektiver Störung vor. 15 30 Prozent der Fälle entwickeln schließlich selbst eine bipolare affektive Störung. Die Lebenszeitprävalenz beträgt 0,4 1 Prozent. Häufig wird diese Erkrankung nicht erkannt, da die Symptome nicht so ausgeprägt sind und die Stimmung auch über einen Monat oder länger normal sein kann.