Ansbach I, II

Mündliche Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie in Ansbach

Erfahrungsbericht zur mündlichen Prüfung in Ansbach im Jahr 2011

Geprüft wurde ich vom Amtsarzt und zwei Beisitzern:

Anfangs wurde ich nach Persönlichem gefragt: bisherige Berufstätigkeit, Motivation und Art der Prüfungsvorbereitung.

Dann folgte ein Fallbeispiel:

Vor einigen Jahren habe er (ein männlicher Patient) mit seiner Frau bei mir eine erfolgreiche Paartherapie gemacht. Nun sei seine Frau vor etwa einem Jahr gestorben und sein Leben seitdem sinnlos. Von seinem Arzt habe er Medikamente erhalten, die er aber wegen mangelnden Nutzen nach einer Zeit wieder abgesetzt habe. Insgesamt schildert der Patient viele Symptome einer Depression.

Depressive Episode und Suizidgefahr

Ich stelle die Verdachtsdiagnose depressive Episode und kläre eine mögliche Suizidgefahr ab. Dabei kommt heraus, dass der Patient eine Waffe besitzt.

Nun geht es um den Umgang mit der akuten Suizidalität. Als möglichen Umgang gebe ich häufigere Therapietermine mit täglichem Telefonkontakt, Notfallnummer und den Abschluss eines Non-Suizid-Vertrages an. Das Angebot der stationären Aufnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus lehnt er ab.

Zwangseinweisung und Demenz

Dann geht es um die Zwangseinweisung:

  • Wann ist sie angebracht?
  • Welche Rolle spielt die Waffe?
  • Wie ist das Prozedere?
  • Wie lässt sich der weitere Therapieverlauf gestalten?

Im Anschluss daran ging es ausführlich um alle Formen von Demenz und den Umgang mit der Krankheit.

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