Löbau 2012, 2013 l, 2013 ll, 2013 lll, 2015, 2015 II

Mündlichen Prüfung Heilpraktiker für Psychotherapie im November 2012 in Löbau

Wie prüfen sie die Bewusstseinslage eines Klienten, wie ordnen sie die Ergebnisse den diagnostischen Begriffen zu?

Ich habe erst die Begriffe des quantitativen Bewusstseins genannt – also Grad der Wachheit: Benommenheit – Somnolenz – Sopor – Koma. Die Tests sind Ansprache, schütteln, Reize setzen – (kneifen), Reflektierendes Bewusstsein (setzt Wachheit voraus) – Orientierung – Fragen:
„wo sind sie , welcher Tag ist heute, usw.?“, kognitive Fähigkeiten – da fiel mir die Sprache ein - verwaschen deutet auf Somnolenz hin, - mir fiel nicht ein Konzentration und Aufmerksamkeit. Ich war einfach nicht darauf eingestellt, konkrete – praktische Verfahren benennen zu können.

Ich konnte benennen: Orientierung im Raum, Situation, Person, Zeit Mein Fehler war: nicht klar genug strukturiert zu sein– besonders bezogen auf das reflektierende Bewusstsein. Und keine Erfahrung mit praktischen Abläufen.

Fazit: man braucht praktische Erfahrungen aus dem Bereich Akutpsychiatrie. Die Atmosphäre war kühl aber nicht unfreundlich. Es gab auch Hilfestellungen.

In Löbau wird gerne auch geprüft, ob man Zusammenhänge aufzeigen kann, z.b. bei welchen Krankheitsbildern kommt „Stupor“ vor? Wo Affektstörungen? Sie stellen wenig Fragen, die muss man aber in aller Tiefe beantworten.