München 2004 l, 2004 ll, 2005, 2006 l, 2006 ll, 2008 l, 2008 ll, 2009 l, 2009 ll, 2010, 2012, 2013 l, 2013 ll, 2013 lll, 2013 lV, 2013 V

mündl. Prüfung München 2008

Das Fallbeispiel war eine depressive Mutter mit typischen depressiven Symptomen, die ihren Haushalt vernachlässigt und sich nicht mehr um ihre Familie kümmern kann.

Ich stellte die Diagnose depressive Episode ohne psychotische Symptome.

Dann wurde ich gefragt, was ich die Patientin zur weiteren Abklärung frage?

Hier habe ich zum einen nach der Suizidgefährdung gefragt, was dem Amtsarzt auch sehr wichtig war. Zum anderen habe ich weitere Symptome der Depression nach ICD abgefragt.

Daraufhin wurde ich gefragt, wie ich reagiere, wenn eine Suizidgefahr besteht und die Patientin zu fliehen versucht? Hier musste ich erst ein bißchen schlucken. Ich habe gesagt, dass es wichtig ist die suizidgefährdete Personen nicht aus dem Auge zu lassen und habe den Ablauf der Zwangsunterbringung bei Selbstgefährdung beschrieben.

Dann wurde ich nach Therapiemöglichkeiten befragt?
Hierauf antwortete ich mit den Möglichkeiten der pharmakologischen Behandlung mit Antidepressiva, die ich aber nicht ausführen darf. Zudem erläuterte ich in groben Ansätzen die Konzepte von verschiedenen Therapierichtungen und einfache Verhaltensweisen wie über Häufigkeit der Krankheit aufklären und Zuversicht vermitteln.

Da ich trotz großer Nervosität alle Fragen recht sicher beantwortet habe, gab es keine weiteren Fragen und ich hatte bestanden.

Allen anderen wünsche ich ebenfalls viel Glück!