Recklinghausen 2006, 2009, 2012, 2013

Mündliche Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
27. November 2013

Gesundheitsamt Recklinghausen

Gedächtnisprotokoll

Dauer: 45 Minuten

Eine Vorsitzende [Ärztin] | zwei Beisitzerinnen [HP Psychotherapie]

  1. Wann hat das Phänomen Angst Krankheitswert? (Vermeidungsverhalten, Generalisierung, Erwartungsangst, Einschränkung der Alltagsfunktion / Mobilität, Leidensdruck)
  2. Bei welchen organischen Erkrankungen kann es zu Kopfschmerzen kommen? (Tumore, Hypertonie, Schädel-Hirn Traumata, Mangelzustände, …)
  3. Grenzen Sie die Begriffe Pseudohalluzination und Halluzination voneinander ab. Mit welchen Störungen bringen Sie diese in Zusammenhang?
  4. Erklären Sie die psychopathologische Genese der Sucht. (Gibt es nur stoffgebundene Abhängigkeiten? Nein. Wo stehen die Störungen der Impulskontrolle im ICD-10?)
  5. Frau M. befindet sich Sonntagabend in einer akuten und schweren psychischen Krise. Was kann Sie tun? (psychiatrische Notfallambulanz; Telefonseelsorge, …)
  6. Kann man GT und VT kombinieren? (wann ist eher VT indiziert wann GT; Was meint Rogers mit „spiegeln“?)
  7. Was meint der Begriff „Therapieabhängigkeit“. Woran merken Sie, dass ein Klient therapieabhängig ist. Was tun Sie? (Es ging noch um Übergriffe in der Psychotherapie; wo diese Vergehen gesetzlich verankert sind (Strafgesetzbuch))
  8. Was meint der Begriff Vitalitätsstörungen im Zusammenhang mit affektiven Erkrankungen? Was sind affektive Störungen? (Somatisches Syndrom; im Extremfall Dysmorphophobien bei wahnhaften Depressionen, …)
  9. Was ist eine organische Persönlichkeitsveränderung? Wie stellen Sie das fest? (Differentialdiagnose, Fremdanamnese usw.)
  10. Dokumentationspflicht (Wie lange sind Unterlagen aufzubewahren? Hat der Patient Einsichtsrecht? Was dokumentiere ich?)